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Ökumenisches Seminar zum Thema „Religion und Freiheit“

Oberhöchstadt (kb) – An drei Vortragsabenden wird das ökumenische Seminar Oberhöchstadt – ein Kooperationsprojekt der katholischen Pfarrerei Maria Himmelfahrt im Taunus und der evangelischen Kirchengemeinde Oberhöchstadt – der Frage nach dem Zusammenhang von Religion und Gewalt nachgehen. Start ist am Montag, 28. Januar um 20 Uhr in der evangelischen Kirche Oberhöchstadt, Albert-Schweitzer Straße 2, unter der Überschrift „Indien für Hindus“: Hindunationalismus und Gewalttendenzen im heutigen Hinduismus mit Pfarrer Dr. Johny Thonipara. Ein besonderes Augenmerk soll bei dieser Reihe auf das friedenstiftende Potenzial in den Religionen gerichtet werden. Eine ökumenische „Nacht der Lichter“ mit Taizégesängen ergänzt die Vorträge mit der Bitte um Frieden in der Welt. Weiter geht es am Montag, 4. Februar zur gleichen Uhrzeit und am gleichen Ort mit „Von Konkurrenz und Gewalt zu Partnerschaft – Stationen des christlichen Verhältnisses zum Judentum von Paulus bis heute“ mit Prof. Dr. Johannes Heil. Der dritte Termin findet am Samstag, 9. Februar ebenfalls um 20 Uhr in der evangelischen Kirche Oberhöchstadt, Albert-Schweitzer Straße 2, als „Nacht der Lichter mit Taizégesängen, Texten, Stille, Friedensgebet“ unter Mitwirkung des Jubilate-Chores der Evangelischen Gemeinden Schönberg / Oberhöchstadt und Projektsänger*innen statt. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe ist am Montag, 18. Februar um 20 Uhr in der evangelischen Kirche Oberhöchstadt, Albert-Schweitzer Straße 2 mit „Bewertungen von Gewalt in der religiösen Kultur des Alten Orients und in der Hebräischen Bibel / dem Alten Testament“ und Prof. Dr. Erhard Gerstenberger). Der Eintritt ist jeweils frei. Spenden werden zur Deckung der Kosten erbeten.

Religionen bewirken viel Gutes: Sie vermitteln Lebenssinn und ethische Werte, spenden Trost und setzen sich für die Schwachen ein, stiften Frieden und Gemeinschaft. Doch treten immer wieder auch Schattenseiten zu Tage, zeigt sich in der Geschichte der Religionen oder sogar an manchen Stellen in ihren Gründungsurkunden eine Tendenz zu Intoleranz und Gewalttätigkeit. In der Regel steht diese im scharfen Gegensatz zur Kernbotschaft. Doch in der öffentlichen Wahrnehmung überdecken gewalttätige Ausbrüche, die religiös begründet werden, meist das eigentliche Anliegen der Religionen.

Etwaige Fragen beantwortet Pfarrerin Ina J. Petermann unter der Telefonnummer 3276217.

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