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Freiwilliges Soziales Jahr: Spannende Option beim 1. FC-TSG

„Für mich steht jetzt schon nach dem ersten halben Jahr im Verein fest, dass ich sehr gerne auch in der kommenden Saison nach meinem FSJ als Jugendtrainer im Verein bleibe“, sagt Lukas Wolsztynski – für den 1. FC-TSG Königstein kann es kaum ein größeres Lob geben.
Foto: TSG

Königstein (kw) – Letzte Monate, sogar nur Wochen bis zum Abschluss des Abiturs – und was dann? Möglicherweise ist die Entscheidung für‘s Studium grundsätzlich schon gefallen, aber die Fächer noch nicht klar oder der gewünschte Studienplatz steht nicht gleich zur Verfügung?

Wer im Hinblick auf seine berufliche Zukunft noch dazu einen sportlichen Aspekt integrieren will, der ist gut beraten, wenn er sich auf dem Markt der Einsatzstellen für das Freiwillige Soziale Jahr umsieht. Und die fußballbegeisterten Absolventen rund um Königstein haben eine großartige Möglichkeit direkt vor der Tür: seit letztem Jahr bietet der 1. FC-TSG Königstein als Einsatzstelle des Landessportbunds einen FSJ-Platz an.

„Das FSJ ist durchaus eine Bereicherung für das Leben. Man engagiert sich sozial und entwickelt ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, was nur hilfreich sein kann“, so Lukas Wolsztynski (19), der als erster FSJler eine Vorreiterrolle übernommen hat. Im Frühjahr 2018 lag seine Bewerbung vor, und nach den erfolgreichen Bewerbungsgesprächen ist der Abiturient im September gestartet. Somit war es für beide Seiten an manchen Stellen bis heute ein Lernprozess und das Sammeln neuer Erfahrungen.

Die Voraussetzungen bei dem Königsteiner Fußballverein sind dafür allerdings ideal. Als Betreuer fungiert Ioannis Tsabasopulos, Sportlicher Leiter der Junioren des Vereins, der nicht nur als Trainer arbeitet, sondern auch als Sportlehrer. Darüber hinaus stehen dem jungen „Kollegen“ sämtliche Trainer und Co-Trainer als Ansprechpartner zur Verfügung, die dieses Engagement und dieses Projekt extrem gut finden. So natürlich auch das Präsidium, das diese Idee ins Leben gerufen hat. „Zu den sportpädagogischen Aufgaben (Nachmittage, Abende und Wochenenden) zählen die Betreuung des Trainings- und Spielbetriebs mehrerer Mannschaften sowie die Hospitation bei selbst ausgewählten Trainern bzw. Trainingseinheiten. „Die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Trainingseinheiten nehmen somit den größten Anteil meiner Tätigkeiten ein“, beschreibt Lukas die Inhalte seiner Aktivitäten und ist dabei vor allem auch stolz auf die Erfolge, die „seine“ Mannschaften über das Jahr erringen.

Viele der weiteren Rahmenbedingungen eines Fußballvereins, was die Strukturen, Organisation und Administration angeht, vermittelt Sabine Jehle, die seit knapp drei Jahren die Geschäftsstelle leitet. Zusammen mit ihr und anderen engagierten Mitgliedern werden Projekte durchgeführt, wie beispielsweise die Planung und Organisation von Veranstaltungen und Heimturnieren, sowie öffentlichkeitswirksame Kampagnen unterstützt.

„Neben den Tätigkeiten im Verein beinhaltet das FSJ fünf Wochen Seminar in der Bildungsstätte der Sportjugend Hessen in Wetzlar oder Frankfurt“, erzählt Lukas weiter, „diese fünf Wochen sind über das ganze Jahr verteilt. Auf diesen Seminaren erfährt man viel über den Umgang mit Kindern, lernt an sich selber verschiedene Unterrichtsmethoden kennen und kann so entscheiden, wie man selbst seine Gruppen trainieren möchte. Während dieser Seminartage können alle FSJler eine Übungsleiter-Lizenz Breitensport absolvieren.“

Ein Jahr also, was letztlich nicht nur schnell vorbeigeht, sondern den Absolventen viele Möglichkeiten bietet, mehr über sich selbst und seine Wünsche und Interessen in puncto Berufsorientierung zu lernen. Wer sich bewerben möchte – auch gerne bereits für das Jahr 2020 – findet auf der Homepage des Vereins weitere Details: http://www.fc-koenigstein.de/foerderung/fsj/.

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