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Weihnachtsbaum-Schmücken am Kapuzinerplatz diesmal mit dem HGK

See- und wetterfest: Andrea Schmitt (links) und Udo Weihe begleiteten die Schmuckverteiler in luftiger Höhe als Sicherheitsposten. Foto: Friedel

Königstein (hhf) – Seit der Premiere am 1. Advent des Jahres 2011 (Sonntag, 27. November) ist das Schmücken des Weihnachtsbaumes auf dem Kapuzinerplatz zu einer festen Attraktion im Veranstaltungskalender von Kindern und ihren Eltern geworden – im vergangenen Jahr hatte sogar Dr. Mark Scheibe nach einigen historischen Kanonenschüssen seine Jakobinermütze geopfert und aus dem Christ- einen Freiheitsbaum gemacht. Wo sonst kann man auch mit einem Hubsteiger selbst in die Höhe fahren und seinen Schmuck persönlich an die höchsten Zweige hängen?

In diesem Jahr aber wäre es beinahe schiefgegangen, die Stadtverwaltung, deren Bauhof sonst immer für den luftigen Lift gesorgt hatte, bekam zuerst Probleme mit der Versicherung der – zugegeben nicht ganz gefahrlosen – Aktion, dann haute es mit dem Einsatzplan des Personals nicht mehr hin. Die Absage stand schon in der Luft (statt der Hubsteiger-Gondel), da bekam der Verein Handwerk und Gewerbe in Königstein das Drama mit und sprang kurzfristig ein, „auch wenn für Gewerbetreibende die Zeit während des Weihnachtsgeschäftes rar ist. Es wurden zwei Hubwagen gemietet, zwei Hubwagenbediener organisiert und für Versicherungsschutz gesorgt“, so der Vorstandsvorsitzende Martin Neubeck.

Die Vorstandsmitglieder Udo Weihe und Tina Blome setzten nicht nur die Planung in Rekordzeit in die Tat um, sondern waren auch am Sonntag vor Ort. Mit Andrea Schmitt teilte sich Udo Weihe die Reisebegleitung in den zwei Gondeln, während Tina Blome sich als Bodenpersonal um die Verteilung der Schmuckelemente kümmerte.

Allerdings gab es zunächst nicht viel zu tun, denn das Herbstwetter spielte nicht mit, fallendes Laub im Regen ließ so gar keine Weihnachtsstimmung aufkommen und der dichte Nebel nahm auch dem KöWo-Fotografen die Lust, seine Linse für nichts und wieder nichts beschlagen zu lassen.

Kurz nach 12 Uhr stiegen die Wolken dann aber auf Dachhöhe der umliegenden Häuser an und behielten ihre Tröpfchen für sich – und schon bildeten sich Warteschlangen vor den Hubsteigern, Eltern und Kinder hatten auch ein wenig mit dem Wetter gepokert und erst einmal lange gefrühstückt. Letzteres hinderte freilich kaum jemanden daran, sich nach dem Abenteuer noch mit einer Bratwurst oder Waffel zu stärken, die vom Kinderhort „Wirbelstürmer“ seit der ersten Veranstaltung angeboten werden – im vergangenen Jahr haben die Einnahmen für zwei große Sets Bausteine gereicht.

In einer zweiten Hütte kümmerten sich „die Mamas vom Kindergarten Purzelbaum“ ebenfalls um die großen und kleinen Besucher, mit drei Sorten antialkoholischer Heißgetränke und zwei gehaltvolleren Varianten wärmten sie erfolgreich ganze Familien. Goldene Regel dabei: Auch der stärkste Seebär bekommt seinen Glühwein erst nach der Hubsteigerfahrt, damit er nicht aus der Gondel segelt, denn die konnte schon ein wenig Seegang aufweisen.

Sein Glück konnte man stattdessen ebenfalls bei den Purzelbaum-Eltern versuchen, dort gab es nämlich eine Tombola mit interessanten Preisen, gestiftet frisch aus den Regalen der Königsteiner Geschäftsleute.

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