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Anzeigen Vertrieb - Kronberger Boten

Andreas Puck - Anzeigenleitung

Seit 1998 führt Andreas Puck nun den Kronberger Boten als Geschäftsstellenleiter und auch als Leiter der Anzeigen-Abteilung.

Sie können ihn wie folgt erreichen:

Telefon: 0 61 74 / 93 85 66

Telefax: 0 61 74 / 93 85 50

E-Mail: puck[at]hochtaunus[dot]de

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ihre regionale Wochenzeitung für Kronberg, Oberhöchstadt und Schönberg und zwar seit 1996.

(S)TÜRMisches

Die Herbstferien haben begonnen, die Stadt ist noch leerer als gewöhnlich und so habe ich als Kauz einen guten Blick auf die Gassen, Sträßchen, Plätze und Wege. Was ich da so zu sehen bekomme ist nicht nur armselig, sondern dieser schönen Stadt einfach unwürdig. Gemeint ist natürlich nicht das Städtchen selbst, sondern sein Zustand. Blätter, vermischt mit Papier und anderem Unrat werden vom Wind durch die Gassen geblasen, städtische Bepflanzungen, wie sie andernorts in jeder noch so kleinen Gemeinde zu finden sind, sucht das Auge hier vergeblich. Wenn denn im Zuge einer Straßenerneuerung kleine Pflanzbeete angelegt worden sind, werden diese entweder mit kümmerlichem Grün spärlichst bestückt oder es wird ein Baum, der für solch einen Standort völlig ungeeignet ist, in die Erde versenkt, wo er dann vor sich hinkümmert. Es dauert nicht lange, dann nimmt sich das Unkraut dieser Beete an und schließlich rundet der ein oder andere Hundehaufen diese Idylle ab! Und wenn eine Bepflanzung positiv ins Auge fällt, dann ist sie garantiert aus Privatinitiative entstanden.

Die Linde auf der Schirn, Schotter statt Grün. Ebenso die Beete in den Oberen und Unteren Eichen. Warum um alles in der Welt ist es nicht möglich, diese Freiflächen zum Beispiel mit Efeu zu bepflanzen, und zwar üppig, nicht alle 50 Zentimeter eine Pflanze. Im Handumdrehen ist alles grün, Unkraut kommt kaum durch, und auch die Hundehinterlassenschaften verschwinden im Grün. Die Kosten für ein paar läppische Efeus sind selbst für den angeschlagenen Kronberger Haushalt zu wuppen. Und der so häufig bei dieser Thematik angeführte zu kostspielige Pflegeaufwand fällt weg. Einmal im Jahr beschneiden und fertig is.

Beim Flug über den Merian-Kreisel fällt mir auch nichts mehr ein – ein Metalldrache auf zwei Steinsäulen und unnerumm mal wieder Schotter. Aber das mit Abstand traurigste Bild bietet der städtische Friedhof. Früher schirmten begrünte Zäune die Besucher vom Autolärm der Frankfurter Straße ab, es gab ein paar Bänke unter alten Bäumen. Um Unterhaltungskosten (Pflegeaufwand!!) zu sparen, wurde das Grün kurzerhand entfernt, einige Bäume gefällt und auf den Wegen wuchern stattdessen nun Löwenzahn und anderes Unkraut. Der Besucher hat den gefühlten Eindruck, er stehe mitten auf einer viel befahrenen Kreuzung. Wahrlich kein Ort der Besinnung. Aber das traurigste Kapitel der Verwahrlosung sind ohne Zweifel der Kastanienwald und der Weg zum Opel-Zoo nach dem großen Sturm im Sommer. Wochenlang war der Rentbachweg Richtung Scheibenbuschweg überhaupt nicht begehbar, im besten Fall konnte man die umgestürzten Bäume überklettern. Noch immer liegt das ganze Bachbett voller Äste und Bäume. Das gleiche Bild am Philosophenweg Richtung Opel-Zoo. Leider ist dieser viel bewanderte Weg, der immerhin zu dem Tourismusmagneten führt, schon immer unansehnlich. Jetzt verschärfen die entwurzelten Bäume und abgebrochenen Äste, vermischt mit spitzen Eisenteilen umgestürzter Zäune und garniert mit rot-weißem Plastikflatterband das Bild der angrenzenden Schrebergärten. Ein einziges Chaos!

Es wäre wirklich an der Zeit, die Außenwirkung unseres so schönen Städtchens mit Augenmaß ein wenig aufzupolieren!

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