Schneidhain (kw) – Eine beeindruckende Zahl und eine noch beeindruckendere Persönlichkeit: Der österreichische Judoka Franz Kofler, Träger des 6. Dan und international bekannt für sein „Projekt 1000“, besuchte den Judoverein Blau-Weiß Schneidhain und hielt dort sein 1.300. Training ab.
Die kleinen und großen Judoka der SG Blau-Weiß Schneidhain erlebten eine außergewöhnliche Trainingseinheit. Kofler, der mit seinem Projekt bereits über 600 Vereine weltweit besucht hat, legte auch in Schneidhain den Fokus auf die zentralen Werte des Judo: Höflichkeit, Mut, Respekt, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Selbstbeherrschung, Freundschaft und Wertschätzung.
„Judo ist mehr als nur ein Sport – es ist eine Lebensschule“, betonte Kofler, der die Kinder mit seiner Begeisterung und Erfahrung sofort in seinen Bann zog. Neben Techniken und Griffen vermittelte er auch die Philosophie des Judo und zeigte, wie diese Werte über die Matte hinaus in den Alltag integriert werden können.
Der Besuch von Franz Kofler war für die Judoabteilung der SG Blau-Weiß Schneidhain eine besondere Ehre. Die Mitglieder zeigten sich begeistert: „Es ist inspirierend, jemanden mit so viel Erfahrung und Leidenschaft für den Sport bei uns zu haben. Die Kinder lernen heute nicht nur neue Techniken, sondern auch, was es bedeutet, ein echter Judoka zu sein.“
Die SG Blau-Weiß Schneidhain bedankt sich bei Franz Kofler für seinen Besuch und hofft, ihn bald wieder auf der Matte begrüßen zu dürfen.
Über das Projekt 1000
Seit 2017 reist Franz Kofler durch die Welt, um Judovereine zu besuchen und Trainingseinheiten abzuhalten. Sein Ziel: Innerhalb von zehn Jahren 1.000 Vereine zu unterstützen. Die Strecken zwischen den Vereinen legt er größtenteils mit dem Fahrrad zurück – eine außergewöhnliche Kombination aus Sport, Engagement und gelebten Judo-Werten.