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Geklappert wurde Karfreitag und Karsamstag in Hornau und Fischbach, gewandert im Schmiehbachtal

Vom ersten Ostertag wollen wir garnicht erst reden. Und Karfreitag war eigentlich auch nur in den Morgenstunden sonnig. Gut fürs Klappern in Hornau und gut fürs Wandern im Schmiehbachtal. Dann wurde der Wind schon wieder kälter.

Das Karfreitagklappern gehört in diesen beiden Ortsteilen zur alten Tradition, wie sie in vielen katholisch geprägten Landstrichen auch heute noch Karfreitag und Karsamstag gepflegt wird. Hessen und damit auch Kelkheim tauchen nicht in der Liste von „Geschichts-Professor Google“ auf. Dafür reicht die Aufzählung bis nach Österreich und Luxemburg, gar bis nach Israel, hier jedoch ohne Ratschen. Geklappert wird entweder mit Klappern oder mit Ratschen, die sich in den Familien vererbt haben.

Für den Ursprung der Tradition gibt es mehrere Deutungen. Eine davon ist, dass die Glocken Karfreitag und Karsamstag nach Rom geflogen sind, um dort zu beichten und gesegnet zu werden. Zu Hause können sie also nicht zu Gottesdiensten oder Liturgien läuten. Und so soll Klappern zu bestimmten Zeiten die Menschen daran erinnern. Übrigens: Das erste Klappern findet schon um sechs Uhr in der Frühe statt.

Wie auch in Hornau und Fischbach geschehen. Das Bild oben zeigt die Hornauer Gruppe in der Oberen Hornauer Straße, das Bild unten die Fischbacher, übrigens auch mit Beispielen von Klapper und Ratsche. Ganz unten: im Schmiehbachtal.

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