Oberems (kw) – In der vergangenen Woche beherrschte das Thema „Alte Schule“ in Oberems eine Seite der Königsteiner Woche inklusive Leserbrief. Zu dem Artikel äußern sich jetzt Carmen Mildenberger und Dr. Lutz Riehl, die Fraktionsvorstände der CDU Glashütten:
„Die Frage nach der Gestaltung der ,Alten Schule’ in Oberems, wie sie in dem Beitrag „B.I.O. fragt die Oberemser“ thematisiert wurde, beschäftigt längst nicht nur die Bürgerinitiative Oberems e.V.. Dies wird allerdings in Abrede gestellt, so wird im Beitrag über die CDU-Fraktion behauptet: „Ginge es nach ihr, würden die Oberemser gar nicht gefragt.“
Dies ist schlicht und ergreifend falsch: Es gab seit Frühjahr 2024 viele Gespräche zwischen CDU-Mitgliedern und den Oberemser Bürgern, teilweise von uns initiiert, teilweise kamen die Leute auf uns zu. Aus diesem Grund haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Alte Schule in Gemeindebesitz erhalten wird und dort bezahlbarer Wohnraum entstehen soll. Dies wurde auch erfolgreich in den Haushalt 2025 eingebracht. Die Gemeinde wäre somit in die Lage versetzt worden, schnell zu handeln, um die marode Bausubstanz zu ertüchtigen. Die WGS – offensichtlich das Sprachrohr von B.I.O. – hat mit ihrem Antrag lediglich einen Sanierungsstopp ,erreicht’, der die Kosten nur weiter in die Höhe treibt. Warum also hat B.I.O. sich erst jetzt zu einer solchen Veranstaltung entschließen können?
Bei dieser Gelegenheit wurde wieder einmal das Thema ,Ortsbeiräte’ aufgewärmt. Die Behauptung, Oberems habe keine Stimme, ist Unsinn! Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter werden namentlich gewählt, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in allen drei Ortsteilen zu vertreten. Ein weiteres Gremium, das keinerlei Entscheidungsbefugnis besitzt, erhöht lediglich die Bürokratie sowie die Kosten.
Übrigens, die Banner an der Alten Schule wurden von Bürgerinnen und Bürgern angebracht, die sich für die Gemeinde Glashütten engagieren und ihren Ortsteil Oberems lieben. Einen Bezug zur Bürgerinitiative gibt es nicht.“