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W-LAN Hotspots nicht nur in Rathaus, sondern an anderen Punkten der Gemeinde

Während Bürgermeisterin Eva Söllner an der Tür der Liederbachhalle den Hinweis anbringt: Hier kann man in Zukunft Dank W-LAN surfen, probiert Lieferant Günter Rode (Free-Key) aus, ob denn der Empfang in und vor der Liederbachhalle tatsächlich funktioniert. „WiFi“ sagt dem Besucher eines Gebäudes in Liederbach, ob man hier mit W-Lan rechnen kann. Und das Gerät in der Hand von Günter Rode bestätigte mit klarem Empfang: Es funktioniert. Etwas boshaft formuliert: Langweilige Gemeinde-Vertreter-Sitzungen lassen sich in Zukunft durchaus etwas aufpolieren, indem man auf dem iPad oder dem iPhone mal schnell schaut, wie denn gerade das Spiel der Frankfurter steht.

WLANs ist ab sofort in folgenden gemeindeigenen Liegenschaften eingerichtet: Rathaus (Man sah schon vor dem Rathaus die ersten Jungen auf der Bank sitzend surfen), Liederbachhalle, Sportplatz/Jugendtreff, Bücherei und Kulturscheune. In diesen Gebäuden wurden die notwendigen Leitungen verlegt und die Hardware installiert.

Über eine APP (die älteren Leser fragen bitte die Kinder und Enkelkinder was das ist) kann sich nun jeder über eine Anmeldung bei Free-Key im Internet einloggen und kostenlos nutzen. Dank dieser App gibt es darüber hinaus weitere Service-Leistungen rund um die Gemeinde Liederbach.

Das ganze ließ sich nicht von heute auf morgen erledigen. Nach Anträgen der CDU aus den Jahren 2011 und 2016 wurde der Gemeindevorstand beauftragt, sich um die Einrichtung von freiem WLAN oder Hot Spots rund um gemeindeeigene Liegenschaften zu kümmern und die Möglichkeiten zu prüfen.

Eva Söllner, inzwischen topfit auf diesem Gebiet: „Natürlich sollte eine kostengünstige Lösung gefunden werden, die zudem für die Gemeinde möglichst wenig Aufwand bedeutet. Aufmerksam wurde man auf die Firma Free-Key durch einen Artikel in der Presse über WLAN auf der Eppsteiner Burg. Persönliche Kontakte kamen hinzu und schließlich gab der Haupt und Finanzausschuss im August die erforderlichen Mittel frei.

Die Bürgermeisterin, erstaunt darüber, dass es in Frankfurt WLAN in dieser Form nicht gibt, ist sich absolut sicher, dass zur heutigen Zeit diese Kommunikatinsform gehört. Deshalb habe man in Liederbach auch Orte ausgesucht, wo sich viele Menschen treffen. Investiert wurden 31.000 Euro, zusätzlich kommen jährlich 3.200 Euro dazu, um alle Hotspots zu versorgen. Gewaltszenen oder pornografische Darstellungen werden automatisch gestrichen.

Inzwischen seien in der Bundesrepublik 400 Städte mit WLAN versorgt, hieß es in der Pressekonferenz. Im Main-Taunus-Kreis sind es verschiedene Orte, die schon mit WLAN versorgt sind, in Kelkheim ist es zunächst auf das Rathaus beschränkt.

Auf jeden Fall, so die Bürgermeisterin, könnte die WLAN-Einrichtung dazu beitragen, Papier zu sparen

Das Gespräch streifte auch die Frage der Verlegung von Glasfaser-Leitungen. Diese Form derKommunikation werde immer wichtiger, da damit auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Solche Verbesserungen seien auch für das Liederbacher Gewerbegebiet von großer Wichtigkeit.

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