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Kronberger Bote - Zentrale

Die Annahme ...

ist Telefonzentrale und Herzstück unseres Verlages in einem. Hier laufen alle Fäden zusammen. Sie ist erste Anlaufstelle und Orientierung zugleich für die Kunden.

Wer eine Kleinanzeige schalten möchte, der wird hier entsprechend beraten und der Text von 

unseren Mitarbeiterinnen Monika Basche und Sandra Ganser entsprechend der Kundenwünsche erfasst, so dass er zum gewünschten Termin erscheinen kann.

Ebenso sind hier die Koordination der Austräger sowie die Abonnenten-Pflege und Verwaltung angesiedelt.

Sie können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Zentrale wie folgt erreichen:

Telefon: 0 61 74 / 93 85 0
Telefax: 0 61 74 / 93 85 50

E-Mail: zentrale@hochtaunus.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr.
Mittwoch und Freitag nachmittags geschlossen.

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ihre regionale Wochenzeitung für Kronberg, Oberhöchstadt und Schönberg und zwar seit 1996.

(S)TÜRMisches

Eigentlich ist es eine sehr wünschenswerte Entwicklung – die Menschen fahren zunehmend mehr Fahrrad. Dennoch – das schöne Wörtchen „eigentlich“ lässt es vermuten, verbirgt sich hinter diesem Trend ein Pferdefuß. Denn erstens handelt es sich nicht um normale, also mit reiner Muskelkraft betriebene Zweiräder und zweitens befindet sich die stetig ansteigende Zahl ihrer Nutzer alterstechnisch im letzten Drittel ihres Lebens.

E-Bikes sind groß im Kommen und klar ist es sehr verlockend, als Senior entspannt in die Pedale zu treten und ohne große Kraftanstrengung lächelnd an schnaufenden, weil „echten“ Radlern vorbeizuziehen. Das macht Spaß, (dem echten Radler nicht), man bewegt sich ja trotzdem und der Radius der so zu erreichenden Ziele erweitert sich erheblich. Ja, und Autofahren ist ja auch nicht immer die beste Option, so Unfallforscher Siegfried Brockmann: „Unter den gesamten Verkehrsteilnehmern ist die Anzahl der über 75-Jährigen verschwindend gering, untersucht man hingegen die aktiven Fahrer dieser Altersklasse, kommt diese Gruppe von ihrer Unfallhäufigkeit nahe an die der jungen Fahranfänger.“ Und dieses Problem wird wachsen, denn zukünftig werden die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge das Seniorenalter erreichen und die haben fast alle einen Führerschein. Die meisten „Senioren-Unfälle“ passieren an Kreuzungen und Einmündungen, verursacht durch Bewegungseinschränkungen, vermindertes Reaktionsvermögen und immer komplexer werdende Assistenzsysteme, die piepen und sich bedauerlicherweise nicht einfach so ausschalten lassen. Dazu müsste man in die unergründlichen Tiefen des Bordcomputers einsteigen, keine leichte Sache, egal wie alt man ist, und schon gar nicht während der Fahrt..!

Also mit 75 Jahren den Führerschein abgeben, Zwangstests oder begleitetes Fahren mit Fahrlehrer? Oder dann doch lieber aufs Radl umsteigen, das geht ohne Führerschein und ganz ehrlich, Radfahren verlernt man nicht, das kann doch jeder ...

Mittlerweile gibt es in Deutschland über 3,5 Millionen E-Bikes, ihre Zahl steigt Jahr für Jahr etwa um ein Viertel!

Aber was beim Autofahren nicht mehr so richtig klappt, kann beim Radeln zum Verhängnis werden. Ein Unfall mit Tempo 50 geht in der Regel für den Autofahrer noch einigermaßen glimpflich ab, beim Fahrrad hingegen möchte man sich das Szenario lieber nicht vorstellen. Wenn natürlich die Pedelecs – so der korrekte Begriff – üblicherweise auch nicht 50 km/h erreichen; zumindest zählen Senioren bis jetzt noch nicht zur Gruppe derer, die E-Bikes tunen. Das gibt es nämlich auch!

Also, was tun?

Klar, verordnetes Fahrtraining mit Auto wie Bike klingt vernünftig, aber wer soll das bezahlen? ÖPNV ist leider in der Regel keine Alternative, weil zu selten und zu umständlich. Also bleibt nur die Hoffnung auf selbst fahrende Automobile. Darf man die eigentlich auch ohne Führerschein erwerben? Na ja, und wer kauft sich schon mit 75 noch ein neues Auto?

Da haben wir Käuze es leichter,

meint beflügelt

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