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Stadt verärgert über Verschmutzung der Straßen durch Baustellenverkehr

Kronberg (pu) – So sehr sich Erster Stadtrat Robert Siedler (parteilos) über die inzwischen zu sehenden Fortschritte der Bebauung des Baufelds VI – „Schillergärten“ –, freut, so deutlich machte er während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) seiner großen Verärgerung über den starken und dauerhaften Verschmutzungsgrad der von den Baustellenfahrzeugen benutzten Straßen Luft. „Ich habe gerade heute die Projektleiterin der Wilma Wohnen Süd GmbH darauf angesprochen, dass in dieser Sache unverzüglich Abhilfe geschaffen werden muss“, informierte der Baudezernent auf Nachfrage des ASU-Vorsitzenden Max-Werner Kahl (CDU) in Bezug auf den derzeitigen Sachstand der Bauarbeiten. Sofern die Bauleitung nicht Druck ausübe und Sorge für eine regelmäßige Reinigung trage, müsse die Baustelle geschlossen werden, erklärte Siedler mit allem Nachdruck. „In diesem Zustand handelt es sich um eine Gefährdung des Straßenverkehrs!“ Aus seiner Sicht muss die Straße mehrmals am Tag, nach jedem zweiten, dritten Lastkraftwagen, gereinigt werden. „Dieser Verschmutzungsgrad geht weit über eine normale Baustellenverschmutzung hinaus!“ Für den Erdaushub für die Tiefgarage und die Keller der vorgesehenen sechs Gebäude hatte man im Vorfeld mit 400 Lkw-Ladungen Erde, die abtransportiert werden müssen, gerechnet.

In Bezug auf das Lärm- und Verkehrsaufkommen gehen alle Involvierten während dieser Aushubphase, die voraussichtlich bis Ende März dauert, von zwei bis drei Lkws in der Stunde aus. Laut Erstem Stadtrat befindet man sich mit dem Aushub aktuell auf Tiefgaragen-Niveau. Ab der Rohbauphase werden fünf bis sechs Lkw pro Tag dort erwartet. Ab diesem Zeitpunkt handele es sich nach den Worten Siedlers um eine „normale Lärmbelastung für die Anwohner, die man bei Baustellenverkehr hinnehmen muss.“ Für den Rohbau der Tiefgarage und der sechs Häuser ist der Zeitraum von Ende März bis etwa Mai festgelegt, daran schließt sich der technische Ausbau der Gebäude an, der etwa Mitte 2020 abgeschlossen sein soll. Dann starten bis etwa September die Arbeiten an den Außenanlagen, sodass man nach momentanem Stand der Dinge von einer Fertigstellung bis Ende 2020 ausgeht. Wie Robert Siedler in diesem Zusammenhang unterstrich, könnte es aus logistischen Gründen noch erforderlich werden, diese grobe Zeitschiene an der einen oder anderen Stelle nachzujustieren. Man sitze regelmäßig mit allen Beteiligten an einem Tisch.

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