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Kuhle Schuhe bei Beyer

Dieter Beyer steht mit seinem Zwischenprodukt Leder nicht zufällig zwischen den (gemalten) Kühen und Christiane Adolphs mit dem fertigen Schuh.
Foto: Friedel

Königstein (hhf) – Es ist so zwischen zwei und drei Jahren her, da kam im (Schuh-) Haus Beyer die Idee auf, zwischen den vollen Regalen eine Präsentationsfläche zu schaffen, einfach als optische Abwechslung im Geschäft. Es dauerte aber eine Weile, bis Kinder-, Damen- und Herrenschuhe auf die Seite gerückt waren, die es hier auch in den Weiten E bis M gibt und neben frischer Farbe und einem kleinen Kamin an der Wand Leisten montiert waren, um daran Bilder aufhängen zu können. Schließlich lassen die Anfertigung von orthopädischen Einlagen und anderen Hilfsmitteln sowie deren Reparatur nicht allzu viel Zeit im Alltag, jeder Auftrag ist nicht nur wichtig sondern in der Regel auch eilig.

„Seit 90 Jahren reparieren wir Schuhe“, da staunt Dieter Beyer immer noch, wenn Kunden vorsichtig danach fragen, weil sie es aus vielen anderen Schuhgeschäften nicht mehr gewohnt sind. In bester Handwerkstradition sieht er sich als „Passformexperte für Füße“ und ist erst zufrieden, wenn der Schuh weder vorne noch an der Seite drückt. Als Ausbildungsbetrieb gibt man bei Beyer dieses Wissen auch weiter und bemüht sich parallel, so viel Umweltbewusstsein wie möglich in den Alltag zu integrieren, das fängt bei der Vermeidung von Plastiktüten an und wird beim Einkauf von Material dann richtig schwierig.

Irgendwann war die Schau-Ecke dann aber doch fertig und nun galt es, sie auch zu bestücken, wobei schließlich der Zufall etwas nachhalf. Über ihren Handarbeitstreff hörte Christiane Adolphs von einer Ausstellung in der Eppsteiner Kirche und traf dort auf Martina Schuffenhauer-Ochs. Unter anderem die (h)eiligen drei Hühner hatte sie dort ausgestellt. Die Künstlerin malt – in Acryl und Aquarell – besonders gerne Tiere (auch nach Kundenwunsch individuelle Haustiere) und ihr Nachname ist nicht unschuldig daran, dass zu den Kühen und Rindern eine besondere Verbindung besteht.

Schnell wurde klar, dass Leder und Kühe gut zusammenpassen würden und so brachte die im Main-Taunus nicht unbekannte Malerin drei ihrer Tierportraits nach Königstein, wo man bei Interesse gerne den Kontakt zu ihr herstellt. Mehr von ihrem Gesamtwerk ist unter www.atelier-martinaochs.de zu sehen, der Kunst so richtig nahe kommt man aber bis Ende Februar bei Schuh-Beyer in der Klosterstraße 4. Passend dazu gelten ab sofort dort auch veränderte Öffnungszeiten, die sich am modernen Kundenverhalten orientieren: Von 9 bis 18 Uhr ist nun durchgängig geöffnet, allerdings bleibt der Mittwochnachmittag ab 13 Uhr frei und Samstag stehen die Türen von 10 bis 14 Uhr offen.

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