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Großzügige Spende des Lions-Clubs Königstein an den Heimatverein Falkenstein und die Kunstwerkstatt Königstein

Brigitte Mayr und Sabine Mauerwerk von der Kunstwerkstatt in Königstein sowie Eva Dorn mit Karl-Erich Giese vom Heimatverein Falkenstein freuten sich über die großzügige Spende, die der Lions Club Präsident Dr. Joerg Unger und sein Vorgänger Stephan Huber unter Moderation von FFH-Moderator Daniel Fischer überreichten. Foto: Krüger

Königstein/Falkenstein (sk) – Unter dem besonderen Motto „Wir fördern Initiative“ veranstaltete der Königsteiner LIONS-Club im Frühling seine vierte Benefiz-Gala im Falkenstein Grand Kempinski Hotel. Getreu dem Leitmotiv der LIONS „We serve“ standen die Charity-Projekte 2017 im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aus dem Ballerlös sollten die ehrenamtliche Initiative des Heimatvereins Falkenstein e.V. sowie das außerordentliche Engagement der Kinderkunstwerkstatt Königstein e.V. und das künstlerische Projekt „Stadtmodell von Königstein für Sehende und Blinde“ gefördert werden.

Zum Dank für die großzügige Unterstützung zahlreicher Anzeigenkunden, Sponsoren und Tombola-Spendern, die den Ballerlös von insgesamt 21.000 Euro ermöglichten, lud der LIONS-Club vergangenen Donnerstag zur symbolischen Scheckübergabe in die Villa Rothschild ein. Der amtierende LIONS-Club-Präsident Dr. Joerg Unger bedankte sich bei den anwesenden Sponsoren und Spendern für ihre großzügige Unterstützung, ohne die der LIONS-Club seine vielfältigen Initiativen nicht leisten könnte.

Keine elitären Mitbürger

Dr. Unger gab einen kurzen Überblick über die LIONS-Aktivitäten in den letzten 10 Jahren, in denen der LIONS-Club nahezu 300.000 Euro für internationale Projekte, die Kinder- und Jugendförderung, die Senioren- und Sozialhilfe sowie die Kultur- und Stadtförderung spendete. „Wir sind kein Club elitärer Mitbürger“, stellte der Club-Präsident klar angesichts dieser für sich sprechenden Spendenaktivität und des enormen Engagements der mittlerweile 44 Königsteiner Club-Mitglieder, die die 100 Jahre alte LIONS-Idee, sich für die Gesellschaft ehrenamtlich zu engagieren, mit Leben füllen. Dabei blieb nicht unerwähnt, dass etwa 95 Prozent der Spenden auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Kunstwerkstatt für kikumenta

Unter der gewohnt sympathischen und lässigen Moderation von FFH-Moderator und LIONS-Mitglied Daniel Fischer überreichte der Club-Präsident den Repräsentanten der Königsteiner Kunstwerkstatt und des Falkensteiner Heimatvereins jeweils einen symbolischen Scheck über 8.000 Euro.

Die Kunstschulleiterin Sabine Mauerwerk und Brigitte Mayr vom Vorstand des Fördervereins der Kunstwerkstatt untermalten ihre Dankesworte mit einem kurzen Filmbeitrag über die Aktivitäten der Kunstschule, die mittlerweile seit 25 Jahren unter dem Motto „Viele Künste unter einem Dach“ die Kreativität und die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen fördert.

Mit der Spende aus der Benefiz-Gala unterstützt der LIONS-Club gezielt die kikumenta, die die Kunstwerkstatt mittlerweile zum fünften Mal in diesem Sommer unter dem Titel „Kleine Künstler treffen große“ veranstaltete. „Es war eine großartige Veranstaltung mit einer ganz besonderen Stimmung, die bei den Kindern ein unvergessliches Strahlen auslöste“, schwärmte Sabine Mauerwerk und zeigte beeindruckende Fotos von der Arbeit mit den jeweiligen Künstlern und den gemeinsam produzierten Kunstprojekten.

Heimatverein für Wasser und Licht

Für den Heimatverein Falkenstein e.V. freuten sich die Vorsitzende Eva-Maria Dorn und der Schriftführer Karl-Erich Giese über die Spende von 8.000 Euro, die vornehmlich der technischen Instandsetzung der Wasserleitungen des Johannisbrunnens sowie der Beleuchtung des Alten Rathauses gewidmet ist. „Nachdem der Brunnen kostenintensiv saniert wurde, soll darin auch wieder das Wasser fließen“, wünschte sich die Vereinsvorsitzende und gab einen Überblick über das sonstige breitgefächerte Programm des Heimatvereins.

Neben lokalgeschichtlichen Vorträgen und Wanderungen sowie den gut besuchten Mundartveranstaltungen bemüht sich der Verein um die Organisation von Waldspaziergängen, vogelkundlichen Führungen und um Veranstaltungen rund um die Falkensteiner Geschichte. Ein besonderer Höhepunkt ist der Martinsumzug, der auch in diesem Jahr sicher wieder viele Kinder und ihre Eltern anlocken wird, um auf der Burg Falkenstein der Martinsgeschichte zu lauschen.

Bronzemodell

Der Rest des Ballerlöses dient der Finanzierung des bronzenen Stadtmodells von Königstein für Sehende und Blinde. Ganz Königstein auf einen Blick wahrzunehmen und mit den Fingerkuppen durch die Straßen zu spazieren, um so die Architektur und Stadtgeschichte zu erfahren und zu ertasten, das ist das Ziel des Bildhauers Egbert Broerken, der das Bronzemodell in einem Maßstab von 1:500 im Auftrag des LIONS-Clubs für die Stadt Königstein realisiert.

„Ungefähr ein Dreivierteljahr dauert die komplizierte Produktion eines solchen Modells und kostet etwa 30.000 Euro“, erklärte das LIONS-Clubmitglied Lutz Weiler. Er bezeichnete das Stadtmodell außerdem als „Hingucker“ und Orientierung für Passanten und Touristen. Zentral platziert am Eingang der Fußgängerzone soll es bereits im nächsten Jahr für die beliebten Stadtführungen ein sinnvoller Treffpunkt sein. Lutz Weiler betonte, dass das Stadtmodell auf einzigartige Weise nicht nur die Kunst und Kultur in Königstein belebt, sondern die sozialen, kulturellen und künstlerischen Aspekte ideal mit der Hilfe für Menschen mit einer Behinderung verbindet.

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