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Die Festungsruine Königstein in der Spätromantik

Königstein (kw) – Spätestens nachdem Goethe dem Feldberg einen Besuch abstattete und dabei „auch Königstein nicht unbesucht blieb“, war für das Frankfurter Bürgertum ein Ausflug in den Taunus gelebte Romantik und Geschichte.

Insbesondere die Festungsruine Königstein und auch der Ort selbst waren das Ziel längerer Wochenendausflüge. Mit Kutsche oder zu Fuß wurden Landschaften und Burgruinen erobert, die gerade zu diesem Zeitpunkt in ihrem Erhaltungszustand ein besonderes Ziel boten.

Selbst europäische Prominenz wie der Schlachtenmaler Napoleons oder russische Diplomaten und Politiker fanden sich hier ein. Frankfurter Maler und Forscher hielten die Ruinen in zahlreichen Ansichten fest. Besonders von der Festungsruine Königstein ist die Situation in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gut dokumentiert.

Eine besondere Führung stellt diese Ansichten in den Kontext der heutigen Situation und Erhaltung. Eine spannende Spurensuche des Vereins für Heimatkunde Königstein e.V. am Samstag, 6. Oktober, die um 14 Uhr am Burgtor beginnt. Geführt von Rudolf Krönke, dem Ersten Vorsitzenden des Vereins, erwartet die geschichtsinteressierten Teilnehmer eine interessante Begehung. Für Königsteiner Einwohner ist der Eintritt in die Festungsruine frei.

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