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22 Königsteiner traten fürs Klima in die Pedale

Königstein (kw) – Zum ersten Mal nahm die Stadt Königstein an der Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teil und erreichte ein respektables Ergebnis.

22 Radelnde, davon 4 Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung (von 37), legten zwischen dem 12. August und 1. September insgesamt 4.438 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 630 kg CO2 – Die Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km. Und weil die Statistik so wunderbare Vergleiche ermöglicht, soll auch dieser nicht unerwähnt blieben: Die gefahrenen Kilometer entsprechen der 0,11-fachen Länge des Äquators. Immerhin.

Die fleißigsten Radler im Kreis kommen allerdings aus Oberursel. Die Nachbarstadt war auch bereits schon zum achten Mal mit dabei. Vielleicht ist das der Grund, dass dort 455 Radelnde, davon 18 (von 45) Mitglieder des Kommunalparlaments, insgesamt 79.049 km mit dem Fahrrad zurücklegten und dabei 11.225 kg CO2 vermieden.

Das Stadtradeln

Der Wettbewerb Stadtradeln des Klima-Bündnisses lädt Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen. Im Team mit BürgerInnen sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will BürgerInnen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Weltweit können Städte, Gemeinden und Landkreise die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.

Das Klima-Bündnis

Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnisses mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit 1.700 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern (auch die Stadt Königstein ist Mitglied) ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt:

Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.

Sie waren Teil des Königsteiner Teams: Bürgermeister Leonhard Helm und die städtische Umweltbeauftragte Birte Sterf.
Foto:Stadt

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