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Lichterfest im J.E.T.Z.T.-Haus

Die Vorstandsmitglieder des J.E.T.Z.T-Hauses um Gaby Meyer (v. li.), Susanne Conrad und Anna Gloux freuen sich zusammen mit den Designern Pascal und Daniela Kulscar über das gelungene Sommerfest.

Foto: Streit

Glashütten (st) – Fröhliches Kinderlachen und der Duft frisch gebackener Waffeln empfingen die Besucher des J.E.T.Z.T.-Hauses in Glashütten anlässlich des Lichterfestes am vergangenen Freitagabend. Geladen hatte die Vorsitzende Susanne Conrad mit ihren Mitstreiterinnen Anna Gloux und Gaby Meyer eigentlich zum Abschluss-/Sommerfest. Da aber das Ende der Sommerferien für die Kinder wahrlich kein Grund zum Feiern darstellt, wurde kurzerhand dieses Fest zum Lichterfest umbenannt und bildete somit auch den Abschluss eines außergewöhnlichen Workshops, welcher in der letzten Ferienwoche im J.E.T.Z.T.-Haus stattgefunden hat.

Unter dem Motto „Schüler entdecken Design“, unter der Leitung der Designer Daniela und Pascal Kulcsar, trafen sich sechs interessierte Kinder im Alter von elf bis 16 Jahren mit den Designern, um individuelle und außergewöhnliche Lampen herzustellen – ausschließlich nach dem Geschmack und den Vorstellungen der jungen Künstler. Finanziert wurde dieser Workshop unter anderem vom Deutschen Designmuseum und Rat für Formgebung in Frankfurt. „Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu arbeiten. Gerne hätten es noch ein paar mehr Teilnehmer sein können“, erklärt Daniela Kulcsar. Ihr Mann Pascal Kulscar ergänzt: „So konnten wir uns jedoch ganz individuell auf jedes Kind einstellen.“

Mit Stichsäge, Nähmaschinen und weiteren Handwerksgeräten ging es für die Kinder jeden Tag für jeweils vier Stunden ans Werk. Nach eigenen Vorstellungen wurden verschiedene Materialien, wie Holz, Stoffe und sogar Beton in Form gebracht. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: So gab es unter anderem eine futuristische Silberlampe zu sehen, eine mit Brokatlampenschirm und Holzfuß designte Lampe oder auch die elegante rosafarbene Lampe mit dekorativem Schleifchen. Jedes Teil für sich ein Unikat und bezaubernd schön.

Zur stilvollen Präsentation wurden zum Lichterfest alle Lampen auf einer kleinen Wiese am J.E.T.Z.T.-Haus ausgestellt und kamen so sehr gut zur Geltung. Und wer nach dem Bestaunen der tollen Designer-Stücke und der Besichtigung des gesamten Grundstückes Hunger bekommen hatte, dem konnte auch geholfen werden. Denn zur Stärkung der Besucher gab es heiße Würstchen und Kartoffelsalat und noch manch andere Leckerei. Für gekühlte Getränke war bei diesen sommerlichen Temperaturen natürlich auch bestens gesorgt.

Im Außenbereich standen ausreichend hübsch geschmückte Sitzgelegenheiten für die Besucher zum Verweilen bereit. Susanne Conrad und ihre Mitstreiterinnen hatten sich viel Mühe gemacht. Während einer kurzen Verschnaufpause berichtet Conrad, dass die Angebote im J.E.T.Z.T.-Haus immer vielfältiger und umfangreicher werden. So gibt es jetzt schon regelmäßig Bastelangebote, eine Krabbelgruppe und Schachspiel. Besonders stolz berichtet sie von den Treffen für Familien mit behinderten Kindern: „Diese Termine sind gut besucht und werden gerne angenommen. Selbst Familien, die nicht aus Glashütten kommen, besuchen uns dann im J.E.T.Z.T.-Haus.“ Und Anna Gloux ergänzt, dass für den Herbst schon weitere außergewöhnliche Aktivitäten geplant sind, wie z.B. eine Weinverkostung mit Weinen aus der Partnergemeinde Caromb oder auch das Herbstkränze-Binden unter der Leitung von Margit Strak von Flowerstyle aus Königstein. Und schon ging es für die Vorstandsmitglieder weiter, neu eingetroffene Gäste zu begrüßen.

Nach Einbruch der Dunkelheit gab es dann sogar noch ein besonderes Highlight: Passend zum Lichterfest präsentierten die Designer Daniela und Pascal Kulscar, welche auch Inhaber des Unternehmens „Flashlines“ sind, eine Fassadenprojektion. „Wir können mit Hilfe eines von uns entwickelten Softwareprogrammes Straßenzüge, Gebäude oder auch nur einzelne Objekte mit Lichteffekten verwandeln“, berichtet das Ehepaar. Mit dieser faszinierenden interaktiven Projektion waren die beiden letztens erst sogar bis nach Bad Harzburg in Niedersachen gereist. Auch das Bürgerhaus Glashütten wurde von den beiden bereits mit den Lichteffekten in Szene gesetzt, was einigen Mitbürgern sicherlich noch in Erinnerung sein dürfte.

An diesem Abend stand aber das J.E.T.Z.T-Haus im Mittelpunkt. Und dieses wurde prächtig präsentiert. Es war ein wirklich schönes und fast schon familiäres Fest. Wer mehr über das J.E.T.Z.T.-Haus und den damit verbundenen Aktivitäten und Möglichkeiten wissen möchte, kann gerne auf die Internetseite www.jetztglashuetten.de des Vereins gehen und viele interessante Informationen und Neuigkeiten erfahren. Nach wie vor freut sich der Verein über jegliche Art von Unterstützung und natürlich auch über Sponsoren, für die eigens eine Informationsmappe entworfen wurde.

Übrigens - J.E.T.Z.T. ist die Abkürzung für: J.eder ist E.ingeladen T.atsächlich Z.eit zu T.eilen. Ist einer schnelllebigen Zeit wie der unseren ein wirklich guter Gedanke!

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